Kinderchirurgie Lörrach
Glücklich    Gesund   Gemacht  !!!
Kinderchirurgische Notfallambulanz: +49 (0)7621 171-4040 (24 Stunden / Tag erreichbar) Tel: +49 (0)7621 171-4046 (Sekretariat)   |   Fax: +49 (0)7621 171-4097
© Kinderchirurgie Lörrach

8te Jahresfortbildung

Resümee zur 8ten Jahresfortbildung unserer Abteilung

Neue Therapie gegen Narben - Kinderärzte bildeten sich zu Verbrennungen und urologischen Erkrankungen bei Kindern fort LÖRRACH (BZ). "Es brennt – Wasser marsch" lautete das Motto der Herbstfortbildung, zu der die Kinderchirurgen des St. Elisabethen-Krankenhauses (Eli) die niedergelassenen Kollegen der Region eingeladen hatten. Dahinter standen zwei Krankheitsbilder in der Kindermedizin, nämlich die Diagnostik und Behandlung von Infektionen der Harnwege und die Behandlung von Verbrennungsverletzungen. Dr. Christian Lehr, Facharzt für Chirurgie, und Dr. Tobias Berberich, Chefarzt der Abteilung für Kinderchirurgie und Kinderurologie freuten sich über die Möglichkeit, die Fortbildung erstmals in den Räumen und mit der Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr Eimeldingen durchführen zu können. Zur Schulung gehörte eine Brandschutzübung; Thema war auch, wie eine Kinderarztpraxis optimal mit Brandschutzmitteln ausgestattet wird. Im medizinischen Teil berichtete Dr. Dan Wagner, Leiter der Kinderradiologie am Eli, über die Möglichkeiten, die der Ultraschall bei der Entdeckung kinderurologischer Erkrankungen bildet. Durch die richtige Anwendung dieser nicht belastenden Untersuchung und die korrekte Interpretation der Befunde kann bei Kindern zum Beispiel schon sehr früh eine Fehlbildung der Nieren oder ableitenden Harnwege entdeckt werden. Als Gastreferentin begrüßte Christian Lehr, der die Veranstaltung organisiert hatte, Martina Frech-Dörfler, Spezialärztin für Kinderurologie am Basler Universitäts-Kinderspital (UKBB), die in ihrem Vortrag über das sehr verbreitete Problem des Bettnässens berichtete. Bei diesem "Krankheitsbild" gilt es zunächst einmal herauszufinden, ob überhaupt eine echte Krankheit hinter den Symptomen steckt und ob das Kind nicht einfach nur eine etwas verzögerte Entwicklung durchmacht. In diesem Vortrag kamen aber auch die diagnostischen und therapeutischen Ansätze zur Behandlung der sogenannten Enuresis zur Sprache. Die Kinderurologen des Eli kooperieren mit dem UKBB. Eli ist bereits spezialisiert auf Kinder mit Brandverletzungen Beendet wurde dieser Themenkomplex durch einen Vortrag von Gitta Wilke-Kaltenbach, die als Physiotherapeutin in der Reha-Vita über ihre Behandlungsmöglichkeiten bei der Urininkontinenz bei Kindern berichtete. Was dabei besonders erforderlich ist, von den Kostenträgern aber leider nicht berücksichtigt wird, ist der enorme Mehraufwand an Zeit, den die Behandlung von Kindern mit sich bringt. Es dauert oft mehrere Therapiesitzungen, bis ein gutes Vertrauensverhältnis aufgebaut ist. Im zweiten medizinischen Teil ging es um die Verbrennungsbehandlung bei Kindern. Der Chefarzt der Kinderchirurgie am Eli berichtete über die Bestrebungen der Fachgesellschaften, den Status "Spezialisierte Klinik für brandverletzte Kinder" einzuführen. Anhand der Fallzahlen und der Struktur seiner Abteilung konnte Tobias Berberich aufzeigen, dass bereits jetzt die Anforderungen für diesen Sonderstatus erfüllt würden. Durch die Kooperation mit dem Kinder-Verbrennungszentrum Mannheim können auch schwere Brandverletzungen bei Kindern vor Ort behandelt werden. Vorgestellt wurde zudem die sogenannte Kollagen-Induktions-Therapie, mit der typische Verbrennungsnarben, die oft rot und wulstig sind und stark jucken, weicher und heller gemacht werden können. Auch der Juckreiz nimmt häufig stark ab. Berberich hat diese Behandlungstechnik, bei der in Kurznarkose mit winzigen Nädelchen die Narbe an vielen Stellen perforiert wird, in der Uniklinik Mannheim erlernt und die ersten Erfahrungen hier in Lörrach sind äußerst viel versprechend. In der Nachbehandlung von Verbrennungspatienten ist, insbesondere wenn eine Hauttransplantation durchgeführt wurde, eine lang dauernde Versorgung mit Kompressionskleidung erforderlich. Aus ihrer Erfahrung berichtete Frau Tanja Hafner vom Sanitätshaus Schaub und zeigte an vielen klinischen Beispielen, wie eine korrekte Kompressionskleidung auszusehen hat. Gerade bei kleinen Kindern und an anatomisch schwierigen Stellen kann es mitunter sehr anspruchsvoll sein, die Körpermaße des Patienten in ein individuell angefertigtes, gut sitzendes Kleidungsstück zu übertragen. Die Organisatoren zeigten sich mehr als beeindruckt von der großen Zahl der Teilnehmer, was vermuten ließ, dass sie mit der Themenauswahl richtig gelegen haben. http://www.badische-zeitung.de/loerrach/neue-therapie-gegen-narben--144458116.html

Einladung

Liebe Kolleginnen und Kollegen, Wir freuen uns, Ihnen noch vor den Sommerferien die Einladung zu unserer Herbstfortbildung schicken zu können. Das Motto lautet dieses Jahr: Es brennt... Wasser marsch (Link) 8. Jahresfortbildung der Abteilung für Kinderchirurgie und Kinderurologie Samstag, den 21.10.2017  von 9.00 – 14.00 Uhr Feuerwehrhaus Eimeldingen / Parken an der Reblandhalle -  Freiwillige Feuerwehr Eimeldingen St. Floriansweg 3, 79591 Eimeldingen Wir freuen uns auf einen spannenden Vormittag und diesmal geht es – wie versprochen – auch handwerklich zur Sache. Vorab schon mal allen eine schöne Sommerzeit, schöne Ferien und erholsame Tage mit hoffentlich viel Sonnenschein. Herzliche Grüße in alle Richtunge
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8te Jahresfortbildung

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Jahresfortbildung unserer

Abteilung

Neue Therapie gegen Narben - Kinderärzte bildeten sich zu Verbrennungen und urologischen Erkrankungen bei Kindern fort LÖRRACH (BZ). "Es brennt – Wasser marsch"  lautete das Motto der Herbstfortbildung, zu der die Kinderchirurgen des St. Elisabethen- Krankenhauses (Eli) die niedergelassenen Kollegen der Region eingeladen hatten. Dahinter standen zwei Krankheitsbilder in der Kindermedizin, nämlich die Diagnostik und Behandlung von Infektionen der Harnwege und die Behandlung von Verbrennungsverletzungen. Dr. Christian Lehr, Facharzt für Chirurgie, und  Dr. Tobias Berberich, Chefarzt der Abteilung für Kinderchirurgie und Kinderurologie freuten sich über die Möglichkeit, die Fortbildung erstmals in den Räumen und mit der Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr Eimeldingen durchführen zu können. Zur Schulung gehörte eine Brandschutzübung; Thema war auch, wie eine Kinderarztpraxis optimal mit Brandschutzmitteln ausgestattet wird. Im medizinischen Teil berichtete Dr. Dan Wagner, Leiter der Kinderradiologie am Eli, über die Möglichkeiten, die der Ultraschall bei der Entdeckung kinderurologischer Erkrankungen bildet. Durch die richtige Anwendung dieser nicht belastenden Untersuchung und die korrekte Interpretation der Befunde kann bei Kindern zum Beispiel schon sehr früh eine Fehlbildung der Nieren oder ableitenden Harnwege entdeckt werden. Als Gastreferentin begrüßte Christian Lehr, der die Veranstaltung organisiert hatte, Martina Frech-Dörfler, Spezialärztin für Kinderurologie am Basler Universitäts- Kinderspital (UKBB), die in ihrem Vortrag über das sehr verbreitete Problem des Bettnässens berichtete. Bei diesem "Krankheitsbild" gilt es zunächst einmal herauszufinden, ob überhaupt eine echte Krankheit hinter den Symptomen steckt und ob das Kind nicht einfach nur eine etwas verzögerte Entwicklung durchmacht. In diesem Vortrag kamen aber auch die diagnostischen und therapeutischen Ansätze zur Behandlung der sogenannten Enuresis zur Sprache. Die Kinderurologen des Eli kooperieren mit dem UKBB. Eli ist bereits spezialisiert auf Kinder mit Brandverletzungen Beendet wurde dieser Themenkomplex durch einen Vortrag von Gitta Wilke-Kaltenbach, die als Physiotherapeutin in der Reha-Vita über ihre Behandlungsmöglichkeiten bei der Urininkontinenz bei Kindern berichtete. Was dabei besonders erforderlich ist, von den Kostenträgern aber leider nicht berücksichtigt wird, ist der enorme Mehraufwand an Zeit, den die Behandlung von Kindern mit sich bringt. Es dauert oft mehrere Therapiesitzungen, bis ein gutes Vertrauensverhältnis aufgebaut ist. Im zweiten medizinischen Teil ging es um die Verbrennungsbehandlung bei Kindern. Der Chefarzt der Kinderchirurgie am Eli berichtete über die Bestrebungen der Fachgesellschaften, den Status "Spezialisierte Klinik für brandverletzte Kinder" einzuführen. Anhand der Fallzahlen und der Struktur seiner Abteilung konnte Tobias Berberich aufzeigen, dass bereits jetzt die Anforderungen für diesen Sonderstatus erfüllt würden. Durch die Kooperation mit dem Kinder-Verbrennungszentrum Mannheim können auch schwere Brandverletzungen bei Kindern vor Ort behandelt werden. Vorgestellt wurde zudem die sogenannte Kollagen-Induktions-Therapie, mit der typische Verbrennungsnarben, die oft rot und wulstig sind und stark jucken, weicher und heller gemacht werden können. Auch der Juckreiz nimmt häufig stark ab. Berberich hat diese Behandlungstechnik, bei der in Kurznarkose mit winzigen Nädelchen die Narbe an vielen Stellen perforiert wird, in der Uniklinik Mannheim erlernt und die ersten Erfahrungen hier in Lörrach sind äußerst viel versprechend. In der Nachbehandlung von Verbrennungspatienten ist, insbesondere wenn eine Hauttransplantation durchgeführt wurde, eine lang dauernde Versorgung mit Kompressionskleidung erforderlich. Aus ihrer Erfahrung berichtete Frau Tanja Hafner vom Sanitätshaus Schaub und zeigte an vielen klinischen Beispielen, wie eine korrekte Kompressionskleidung auszusehen hat. Gerade bei kleinen Kindern und an anatomisch schwierigen Stellen kann es mitunter sehr anspruchsvoll sein, die Körpermaße des Patienten in ein individuell angefertigtes, gut sitzendes Kleidungsstück zu übertragen. Die Organisatoren zeigten sich mehr als beeindruckt von der großen Zahl der Teilnehmer, was vermuten ließ, dass sie mit der Themenauswahl richtig gelegen haben. http://www.badische-zeitung.de/loerrach/neue- therapie-gegen-narben--144458116.html

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Liebe Kolleginnen und Kollegen, Wir freuen uns, Ihnen noch vor den Sommerferien die Einladung zu unserer Herbstfortbildung schicken zu können. Das Motto lautet dieses Jahr: Es brennt... Wasser marsch (Link) 8. Jahresfortbildung der Abteilung für Kinderchirurgie und Kinderurologie Samstag, den 21.10.2017  von 9.00 – 14.00 Uhr Feuerwehrhaus Eimeldingen / Parken an der Reblandhalle -  Freiwillige Feuerwehr Eimeldingen St. Floriansweg 3, 79591 Eimeldingen Wir freuen uns auf einen spannenden Vormittag und diesmal geht es – wie versprochen – auch handwerklich zur Sache. Vorab schon mal allen eine schöne Sommerzeit, schöne Ferien und erholsame Tage mit hoffentlich viel Sonnenschein. Herzliche Grüße in alle Richtunge