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Bild des Monats
Vielen Dank für dieses schöne Bild !!! Es gibt sie also wirklich: Die guten und die schlechten Bakterien
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Künstler: Jannik
Alter: 7 Jahre

   

Gastroschisis / Omphalocele

Die Gastroschisis stellt einen angeborenen Bauchdeckendefekt dar, der sich häufig rechts vom Ansatz der Nabelschnur befindet. Die Erkrankung tritt mit einer Häufigkeit von 1:4000 Schwangerschaften auf. Im Gegensatz zur Omphalozele gibt es keinen Bruchsack, so dass die Bauchorgane frei außerhalb des Körpers liegen.

Gastroschisis
Omphalozele
Ultraschall-Diagnostik
provisorisch mit Hilfsmaterialien gedeckt

Eine Omphalozele ist ein Nabelschnurbruch. Hier liegen die Bauchorgane geschützt in einem Bruchsack der aus dem Bauchfell und dem Amnion besteht. Im Gegensatz zur Gastroschisis weist die Omphalozele häufiger Fehlbildungen auf (Herzfehler; Fehlbildungen der Nieren, Harnwege oder Zwerchfellfehlbildungen).

Wegen der Seltenheit dieser Fehlbildung soll die Versorgung an einem Zentrum mit den Fachdisziplinen Geburtshilfe, Kinderheilkunde, Neonatologie (Spezialisten für die Behandlung von Neu- und Frühgeborenen) sowie Kinderchirurgie erfolgen, wo entsprechend hohe Fallzahlen erreicht werden.

Bei der Ultraschall-Diagnostik bei Ihrem Gynäkologen wird in der 20. 22. SSW auf spezifische Hinweiszeichen geachtet. Die Entbindung sollte ca. in der 36 Schwangerschaftswoche erfolgen, bei der Gastroschisis ca. 2-4 Wochen früher. Da bei einer Spontangeburt die Gefahr einer Organverletzung oder einer möglichen Infektion besteht, empfehlen wir die Entbindung mittels Kaiserschnitt. Danach erfolgt die primäre Versorgung durch die Kollegen der Pädiatrie.
Abhängig von der Grösse des Defektes, vor allem aber auch von weiteren Missbildungen wird versucht, die Bauchdecke primär zu verschließen. Falls der Bauchdeckenverschluss primär nicht möglich ist, wird provisorisch mit Hilfsmaterialien (z.B. Eihäute, Silastikfolie, Gore-Tex) der Bauchdeckendefekt gedeckt, um in einer zweiten Operation zu verschließen. 

 
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