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Vielen Dank für dieses schöne Bild !!! Es gibt sie also wirklich: Die guten und die schlechten Bakterien
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Künstler: Jannik
Alter: 7 Jahre

   

Halszysten/-fistel

  • mediale Halszyste/-fistel
  • laterale Halszyste/-fistel
  • laterale Halszyste/-fistel
  • CT/MRT-Untersuchung

Halszysten/-fisteln sind embryonale Überbleibsel im Bereich des Halses, die normalerweise mit der fortschreitenden Entwicklung veröden. Man unterscheidet zwischen der medialen (in der Mitte des Halses lokalisierte Form) und der lateralen Form (Seitlich am Hals lokalisierte Form).

Bei der medialen Halszyste/-fistel handelt es sich um Anteile eines nicht verschlossenen Ganges vom Zungenbein ausgehend vom Ductus thyroglossus, der direkt in der Halsmitte unterhalb des Zungenbeins mündet und im Zusammenhang mit der Entstehung der Schilddrüse steht. Dieser verursacht eine Schwellung des Halses in der Mittellinie und ist von weicher Konsistenz, gut verschieblich und bewegt sich beim Schluckakt mit nach oben.

Die laterale Halszyste/-fistel entsteht aus den Resten des 2., 3. oder 4. Kiemenbogens. Sie kann entweder ein- oder beidseitiges in jedem Lebensalter vorkommen und liegt am Vorderrand des Musculus sternocleidomastoideus. Bei der Inspektion erkennt man eine prallelastische Vorwölbung, Fistelöffnung oder stecknadelkopfgroße, grübchenförmige Einziehung.

Zur Diagnosesicherung sollte eine Ultraschalluntersuchung durchgeführt werden, um die Lokalisation und Bezug zu den Nachbarorganen zu bestimmen (Zungenbein; Schilddrüse; Halsgefäße). Im Einzelfall wird noch ein CT/MRT-Untersuchung angeschlossen, falls der Ultraschall keine weiteren Erkenntnisse erbringt.

Grundsätzlich sollte jede mediale als auch laterale Halszyste/-fistel komplett entfernt werden. Halszysten haben die Tendenz sich zu entzünden. Im Akutstadium mit eitriger Entzündung sollte als erstes eine stationäre Antibiotikatherapie erfolgen, um im Anschluss eine Operation durchzuführen.
Zusätzlich neigen beide Zystenformen im Alter zur malignen Entartung.

 

 
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