Damit der Kopf wieder rund wird …
Sanftes Versorgungskonzept zur Behandlung von Schädelasymmetrien bei Babys nun auch im St. Elisabethen Krankenhaus in Lörrach.
Der Schock sitzt oft tief, wenn Eltern entdecken, dass der Kopf ihres Babys asymmetrisch wächst. Eine Stelle am Hinterkopf ist flacher, und auch das Gesicht scheint verschoben zu sein. In der Medizin ist dieses Problem bekannt: Plagiocephalus heißt eine solche Verformung. Meist werden diese Fälle durch äußere Faktoren hervorgerufen, etwa eine einseitige Schlafposition in ständiger Rückenlage. Diesen Kindern kann geholfen werden: Wenn sich die Schädelasymmetrie – trotz Lagerungstherapie und Physiotherapie – nicht deutlich bis zum sechsten Lebensmonat zurückbildet, sollte die Fehlbildung mit einer dynamischen Kopforthese korrigiert werden.